NUNANMAR
UNSER WEG

UNSER WEG

Wir sind Nuna, Andre und Markus, NUNANMAR.


Es freut uns sehr, dass du da bist! đŸ‘ŒđŸœđŸ˜ƒ

 

Hier wirst du mehr ĂŒber unseren persönlichen Weg erfahren, uns nĂ€her kennenlernen und natĂŒrlich erzĂ€hlen wir hier, wie es dazu gekommen ist, dass wir aus Ecuador, Venezuela und Deutschland nun in Malawi, Afrika gelandet sind!

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Andre…

Ich, Andre, bin geboren und aufgewachsen im Nest einer 5-köpfigen Familie in Quito, Ecuador. Als richtiges StadtmĂ€dchen genieße ich das Stadtleben und bin verkehrsresistent, egal ob im Auto oder auf dem Fahrrad 😅. Bin Fußballerin seit ich 6 Jahre alt bin. Ich bin dankbar fĂŒr meine Bescheidenheit, fĂŒr Eltern, die mich frei sein lassen und fĂŒr die bedingungslose UnterstĂŒzung meiner Geschwister. Ich liebe die Berge. Ich liebe es, in Lateinamerika aufgewachsen zu sein und ich bin neugierig auf mehr Lebensweisen, mehr RealitĂ€ten. Mein frĂŒherer Traum war es, Afrika kennenzulernen 🌍. Der Weg zu diesem Traum fĂŒhrte mich erstmal zu anderen Abenteuern. Ich verzichtete auf meine 15. Geburtstagsparty (typisch in Lateinamerika), um zu reisen. Mit den Ersparnissen meiner Eltern brachte mich das Leben als AustauschschĂŒlerin nach Deutschland, wo ich mein zweites Nest fand, eine 6-köpfige Familie – meine deutschen Eltern, meine deutschen BrĂŒder und Schwestern. Wir liebten und stritten uns mit einer IntensitĂ€t, die nur in Familien vorkommt. Von da an bin ich mit diesen beiden Nestern und allem was sie mit sich bringen, verbunden: ihrem Land, ihrer Kultur, ihrer NationalitĂ€t, ihrer RealitĂ€t. Ein Besuch im ecuadorianischen Amazonasgebiet machte mir die sozialen und ökologischen Herausforderungen bewusst, vor denen wir als Menschheit stehen, und so beschloss ich, eine internationale Laufbahn einzuschlagen, die mir das Werkzeug fĂŒr die BewĂ€ltigung dieser Herausforderungen gibt. Kurz vor Abschluss meines Stipendienstudiums in Internationaler Zusammenarbeit, in beiden LĂ€ndern, wĂ€hrend einer Studienreise in Berlin, lernte ich in der nĂ€chtlichen urbanen Romantik…

… und Markus…


 … mich kennen. Ich bin Markus. Als Sohn deutscher Eltern wurde ich zwischen den grĂŒnen Bergen und HochhĂ€usern von Caracas, Venezuela geboren, wo ich bis zu meinem 7. Lebensjahr lebte. Dann beschloss meine Familie, nach Deutschland in ein rheinhessisches Dorf zu ziehen. Trotz des Umgebungswechsels blieb ich in engem Kontakt mit meiner Familie in Venezuela und mit Lateinamerika 🌎. Obwohl ich mein erstes Studium als Übersetzer und Dolmetscher genoss, spĂŒrte ich, dass es meine Leidenschaft war, „draußen“ zu sein, auf dem Land đŸŒ± mit den Pflanzen und BĂ€umen, um die Natur und ihre Rhythmen zu verstehen. Ich war fasziniert von der Idee, Landwirtschaft aus einer natĂŒrlichen und authentischen Perspektive zu studieren und zu erleben. WĂ€hrend meines Berufswechsels in Berlin lernte ich durch einen glĂŒcklichen Zufall Andre kennen…

 


… kommen zusammen…

… und so fragte ich Markus an jenem Berliner Abend, an dem wir uns kennenlernten, was sein Lebenstraum sei. Als er anfing zu erzĂ€hlen, konnte ich nicht glauben, dass er etwas beschrieb, das dem sehr Ă€hnlich war, wovon ich trĂ€umte. Auf einem kleinen StĂŒck Land zu leben und weiter zu wachsen, wo man Teil der Natur sein und sie nachahmen kann. Ich spĂŒrte, dass er die Person war, mit der ich meine Ideale aufbauen konnte. Obwohl wir uns zwei Monate lang nicht sahen, war es dieser gemeinsame Traum, der uns nach diesem ersten Treffen verband und zu unserem Lebensprojekt wurde, zu unserer Vision und dem Grund, warum wir beschlossen, gemeinsam zu gehen, und auch der Grund, warum er uns, selbst in den schwierigsten Paarkrisen motiviert hat, weiterzumachen.

Wir haben von Anfang an das große Privileg gehabt, verschiedene Ecken unserer Planeten zu erkunden. Gemeinsam haben wir ein Nomadenleben begonnen 👣đŸ—ș Wir haben zusammen 6 Monate in Namibia, Afrika, gelebt, um zu studieren, zu arbeiten und in meinem Fall vor allem, um meinen Kindheitstraum zu erfĂŒllen, den Ursprung der Menschheit kennenzulernen. ZurĂŒck in Europa beschlossen wir, zusammen in Berlin zu leben. WĂ€hrend ich fĂŒr eine internationale zivilgesellschaftliche Organisation arbeitete, absolvierte Markus sein Zweitstudium und arbeitete in einer Baumschule. Wir mieteten einen Garten am Stadtrand, in dem wir jede Woche zelteten und gĂ€rtnerisch experimentierten. Die ersehnte Natur war damit etwas nĂ€her.

 

… und laden Nuna …



Markus Ă€ußerte den Wunsch, eine Familie zu grĂŒnden. Ich hingegen brauchte noch meine Zeit vor einer solchen Entscheidung, und so ließen wir uns nach einem Jahr des Wartens auf das Abenteuer der Elternschaft ein. Etwas, das wir geplant hatten, aber nicht gedacht haben, dass es so schnell klappen wĂŒrde! Nach einer völlig entspannten Schwangerschaft kam Nuna in unserer Wohnung in Ost-Berlin zur Welt. Wir zogen nach Hessen/Witzenhausen (Mitteldeutschland), damit Markus sein Studium der Agrarökologie beenden konnte. Die Aufteilung der Verantwortung als Eltern war fĂŒr uns anfangs nicht leicht, es gab viele Herausforderungen. Dabei war die UnterstĂŒtzung der Familie essentiell. Das Abenteuer der Elternschaft ist jedoch eine so tiefgreifende und transzendentale Erfahrung, dass sie Tag fĂŒr Tag eine Selbstentdeckung und Selbstreflexion auf hohem Niveau mit sich bringt, ein neues Leben. Tatsache. Wir waren fĂŒr ein paar Monate in Ecuador, um unsere Familie zu besuchen. Dann kamen wir zurĂŒck nach Berlin, um zu arbeiten und als Markus dort sein Studium beendet hatte, beschlossen wir, eine große VerĂ€nderung vorzunehmen. Außerhalb unserer Komfortzone zu arbeiten, weg von unseren Familien, und auf diese Weise immer wieder neue Welten entdecken zu können. Die Berliner und europĂ€ische Lebensweise zu verlassen.

 

… zu unseren Abenteuern ein!

In der Überzeugung, dass das Erreichen der 30 oder das Elternwerden nicht bedeutet, dass man keine außergewöhnlichen kulturellen und spirituellen Erfahrungen mehr an anderen Orten machen kann – im Gegenteil! Die Reisen werden intensiver und bringen dich noch weiter, im Körper und in der Seele. Kurz bevor Covid-19 die Welt verĂ€nderte, kamen wir in der Karibik an. Wir lebten in einer der klimatisch am stĂ€rksten gefĂ€hrdeten Regionen der Welt â˜€ïžđŸ’šđŸŒŠđŸŒ§ und durchlebten eine Pandemie 🩠, die zwar unsere Gesundheit beeintrĂ€chtigte, uns aber auch resilienter machte. Und darĂŒber hinaus hat es uns motiviert, unserer Vision einen Schritt nĂ€her zu kommen. Von Bluefields, Nicaragua, aus beschlossen wir, ein kleines StĂŒck Land in Ecuador zu kaufen, wobei wir unsere Ersparnisse riskierten, aber ĂŒberzeugt waren, dass es immer noch möglich ist, an Menschen zu glauben, auch wenn man sie nicht kennt, und seiner Intuition folgen kann 🌀 Wir arbeiteten mit zwei zivilgesellschaftlichen Organisationen fĂŒr die Förderung der Agrarökologie und die Anpassung an den Klimawandel. Nach zwei Jahren verließen wir die nicaraguanische Karibik und nahmen damit eine neue Perspektive auf die Welt ein. Wir lernten eine neue Sprache, neue Musik, neue Rezepte, ein neues Bewusstsein und neue Freunde mit. Da wir nicht wussten, wo die nĂ€chste Station sein wĂŒrde, reisten wir nach Ecuador. Wir waren zwei Monate lang bei unserer ecuadorianischen Familie und haben endlich unser kleines StĂŒck Land kennengelernt!

Bevor wir uns definitiv in Ecuador niederlassen, wollten wir gerne von einem letzten fernen Abenteuer lernen. Wir besuchten unsere Familie in Deutschland und bereiteten uns vier Monate lang in Berlin auf unsere nĂ€chste Station, Malawi đŸ‡ČđŸ‡ŒÂ  in SĂŒdostafrika, vor. Dort werden wir, so das Leben will, die nĂ€chsten drei Jahre verbringen. Wir sind glĂŒcklich und dankbar đŸ™đŸœ, dass wir Möglichkeiten gesucht und gefunden haben, dass wir uns an fremden Sprachen und Kulturen erfreuen und dass wir die Energie und die Überzeugung haben, die Vielfalt unseres Planeten zu schĂ€tzen und zu entdecken. In der Gewissheit, dass wir dort sein wollen, wohin uns das Leben fĂŒhrt.

 

 

 


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